Im Blickfang

25/06/2021

Tanz und Kultur

Tanz ist eine kulturelle und körperliche Manifestation, die als eine der ältesten gilt. Bestehend aus rhythmischen Bewegungen und in der Regel von Musik begleitet, werden darin verschiedene Körpergesten und künstlerische Darbietungen integriert. Heute ist der Tanz eine der beliebtesten Aktivitäten der Welt.

Bevor sich die mündliche Sprache entwickelte, benutzten die Menschen die Zeichensprache, um zu kommunizieren, zu feiern und vor allem ihre Götter durch Tanz zu verehren. In einigen Höhlen aus der Altsteinzeit kann man Zeichnungen von tanzenden Menschen finden.

In der Antike waren die Völker aus Ägypten, Mesopotamien, Rom und Griechenland die ersten, die den Tanz als künstlerischen Ausdruck verwendeten. In Ägypten wurde zu Ehren der Götter getanzt, während in Griechenland der Tanz eine Möglichkeit war, Mythen auszudrücken. Im Laufe der Zeit gewann der Tanz andere Bedeutungen.

Der Mensch bewegt sich seit seiner Geburt: krabbelnd, gehend, laufend, springend und tanzend auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, seinen Körper zu benutzen. Indem der Mensch sich durch den Tanz bewegt, drückt er seine Emotionen, Gefühle und Gedanken aus. Jüngste Studien belegen, dass Tanz die Kraft hat, das kreative Potenzial von Menschen freizusetzen, die motorische Koordination, die Beweglichkeit, den Rhythmus, die räumliche Wahrnehmung entwickelt, das Selbstwertgefühl, die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Konzentration, die Sensibilität und die Motivation verbessert – wichtige Faktoren zur Steigerung der Kreativität.

Der Tanz war schon immer in allen großen Momenten der Geschichte präsent, aber er gehört auch zu unserem Alltag und ist auch in den kleinen Dingen, oft sogar unmerklich, spürbar. Der Tanz ist Teil eines der intimsten Aspekte des menschlichen Wesens – der Kultur. Durch die Kultur tragen wir die große Ladung Tradition und Geschichte eines Volkes.

Die häufigsten Rhythmen des deutschen Volkstanzes sind der Walzer, die Polka und der Marsch, wobei der Walzer als erster Tanz, der paarweise getanzt wurde, eine deutsche Schöpfung aus dem 16. Jahrhundert ist. Früher wurden die Tänze in Reihen oder Quadraten getanzt, wie die Quadrilhas, bei denen es keinen Kontakt zwischen den Tänzern gab.

In der Donauschwäbisch-Brasilianischen Kulturstiftung gibt es mehrere Volkstanzgruppen, mit Mitgliedern zwischen 2 bis 86 Jahren, die von Generation zu Generation den Schritten des Volkstanzes folgen, die Kultur bewahren und die donauschwäbische Kultur verbreiten.

Isabela Brandtner


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