Honigschleuder

Honigschleuder

Dieses Gerät wurde im Jahr 1865 vom italienischen Major Francesco de Hruschka in Venedig erfunden und auch die Donauschwaben nutzten diese italienische Erfindung. Die Honigschleuder, die im Heimatmuseum von Entre Rios ausgestellt ist, wurde zu Beginn der Besiedlung des Bezirks aus Holz gefertigt.

Die Schleuder besteht aus einer Trommel, einem Wabenkorb für die Honigwaben und einem Ablauf, durch den der Honig läuft. Die Waben werden in den Korb gelegt und von Hand geschleudert (die modernsten werden bereits elektrisch angetrieben). Der Honig fließt an der Innenseite der Trommel durch den Ablauf ab.

Honig wurde in jeder donauschwäbischen Familie verwendet. 1951/52, als die ersten Einwanderer in Entre Rios ankamen und noch in Gemeinschaftsbaracken lebten, gab es jeden Tag zum Frühstück Brot mit Honig. Wegen seiner medizinischen Wirkung nahm man bei jeder Erkältung oder Grippe einen Löffel Honig zu sich.

Das Bienenwachs wurde mit einer hausgemachten Ringelblumensalbe vermischt und als Heilmittel für Hautkrankheiten, Verbrennungen und Verletzungen verwendet, und natürlich fand der Honig in der donauschwäbischen Küche, in Kuchen, Torten, Plätzchen, Keksen und Honigbrot sowie im Weihnachtsgebäck breite Verwendung.

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